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Flachdachrichtlinie

Die Flachdachrichtlinie ist das Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) für die Planung und Ausführung von Dachabdichtungen. Sie ergänzt die DIN-Normen um praxisnahe Ausführungsdetails — etwa zu Anschlüssen, Gefälle und Materialkombinationen — und ist in der handwerklichen Praxis neben DIN 18531 die zentrale Referenz für die Ausführung von Flachdachabdichtungen.

Wie verhält sich die Flachdachrichtlinie zu DIN 18531?

Während DIN 18531 die normativen Anforderungen an die Dachabdichtung festlegt, konkretisiert die Flachdachrichtlinie die praktische Ausführung — etwa Detailanschlüsse, Gefälle und Materialkombinationen. Beide Regelwerke ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht gegenseitig.

Welche Rolle spielt sie beim Kompaktdach?

Die Flachdachrichtlinie wird insbesondere beim WIROBIT-Kompaktdach referenziert: dem vollflächig verklebten Warmdachaufbau mit WIROBIT Kompakt und WIROBIT Kautschukbitumen.

Für wen ist die Flachdachrichtlinie relevant?

Sie richtet sich primär an ausführende Dachdeckerbetriebe und Planer im Flachdachbau. Die konkrete Umsetzung im Einzelprojekt — insbesondere bei Sonderkonstruktionen oder Detailanschlüssen — bleibt Aufgabe der Objektplanung; diese Seite bietet nur die fachliche Einordnung, keine Ausführungsplanung.

Weiterführend

Für die konkrete Systemwahl siehe die Lösungsübersicht oder die Planer-Übersicht mit Ausschreibungstexten und technischen Unterlagen.

Weiterführende Fachinformationen