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Untergrundvorbereitung

Eine dauerhaft dichte Verklebung beginnt beim Untergrund: Er muss sauber, trocken, tragfähig und frei von haftungsmindernden Bestandteilen sein. Bei mineralischen Untergründen wie Beton, Mauerwerk oder Putz wird dazu in der Regel ein Bitumen-Voranstrich als Haftgrund aufgetragen, bevor die eigentliche Heißbitumen-Abdichtung im heißen, vollflächig verklebten Verfahren ausgeführt wird.

Welche Anforderungen muss der Untergrund erfüllen?

Vor der Heißbitumen-Verarbeitung muss der Untergrund sauber, trocken und tragfähig sein sowie frei von haftungsmindernden Bestandteilen wie Staub, losen Partikeln oder Trennmitteln. Nur so kann sich die Bitumenmasse dauerhaft und vollflächig verbinden.

Wozu dient WIROBIT Voranstrich als Haftgrund?

Bei mineralischen Untergründen wie Beton, Mauerwerk oder Putz wird in der Regel WIROBIT Voranstrich als Haftgrund aufgetragen — ein dünnflüssiger, lösungsmittelhaltiger Bitumen-Voranstrich mit hoher Eindringwirkung. Die übliche Auftragsmenge liegt bei ca. 300 g/m².

Was passiert bei unzureichender Untergrundvorbereitung?

Restfeuchte, Staub oder haftungsmindernde Rückstände verhindern eine vollflächige Verklebung — die häufigste Ursache für spätere Undichtigkeiten ist nicht das Abdichtungsmaterial selbst, sondern eine unzureichende Vorbereitung des Untergrunds. Die Prüfung und Freigabe des Untergrunds ist Aufgabe des ausführenden Fachbetriebs vor Beginn der Abdichtungsarbeiten.

In der Praxis

Konkrete Verarbeitungsschritte und Reihenfolgen für die Baustelle finden Sie unter Für Verarbeiter. Das Datenblatt und der Verarbeitungshinweis zum Voranstrich stehen im Download-Center bereit.

Weiterführende Fachinformationen